Über das Bloggen, die Community und das Kommentieren

Das Bloggen ist für mich in der letzten Zeit zu einem Manko geworden. Eine kleine Schwäche meines Alltags, meiner Gedanken und eine Sackgasse, was meine Zufriedenheit angeht. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht vorankomme, dass ich zwar gute Ideen habe und dafür arbeite, komischerweise meiner Vision aber nie näherkomme. Das bedrückt mich sehr, denn das Bloggen ist schon lange Teil meines Lebens und ich würde es schrecklich vermissen, wenn ich es aufgeben würde - ganz zu Schweigen davon, dass ich das nicht könnte. Was aber tun, wenn man sein eigenes Design schrecklich findet, sich der eigene Blogname schon seit vielen Monaten in den eigenen Ohren zur Lachnummer entwickelt hat und dieser Funke zwischen Blogger und Blog fehlt. Es gab eine Zeit, da sah ich meinen Blog an und dachte: "Das ist mein Baby" - ich hätte Platzen können vor Stolz. Heute ist das leider nicht mehr so.

Eigentlich hätte meine Unzufriedenheit schon lange behoben werden können, denn der Wunsch nach einer BIG FAT Veränderung ist ja wie ihr gemerkt habt nicht neu. Immer mehr Lifestyleposts tauchen hier auf - ich versuche mich an der Fotografie, an Kolumnen und plappere über meine Modevorzüge. Nur die Äußere Form und mein Konzept ist noch an mein 14-jähriges absolut Buchvernarrtes Mädchen (welches ich zum Teil ja immernoch bin; aber halt noch vieles mehr!). Deshalb werde ich genau das demnächst anpacken - neues Design, neue Organisation, mehr Planung, mehr Fotos. Das ist der einfache Part.

Der eigentliche Grund weshalb ich mit dieser kleinen Klage und dem Gejammer zu euch komme, ist, dass ich immer stärker merke, was die Arbeit in den Medien, als "Person des Öffentlichen Lebens", als Journalistin und Kreierin im Kern ausmacht. Es geht nicht nur darum schöne Texte zu schreiben, ein preisverdientes Design hochzuladen und gut zu fotografieren. Es geht darum sich über seinen Blog identifizieren zu können, mit Leidenschaft zu arbeiten und im letzten Schritt für die viele Arbeit Anerkennung zu erhalten. Anerkennung in Form von Kommentaren und Mails. Nicht allein über Klicks und Followerzahlen.

Es ist etwas anderes wenn 500 Menschen lesen, was du schreibst oder wenn 100 Menschen sich damit beschäftigen, dir ein Feedback dalassen und dir zeigen, dass du sie tatsächlich erreicht hast. Ich bin jedes Mal kurz davor ein Tänzchen aufzuführen, wenn es neue Kommentare gibt und genauso am Boden zerstört, wenn ich stundenlang an einem Beitrag arbeite, unter dem mir niemand etwas dalässt. Community und Austausch ist die treibende Kraft des Bloggens - eine Sache, die seeehr viele vergessen und ich gehöre unter diesen vielen. 

Stille Leser sind eine Zielscheibe für das Phänomen der Hassliebe. Man liebt sie, weil sie tatsächlich lesen, was man von sich gibt, aber man hasst die Tatsache, dass sie einem nicht ihre Gedanken über das eben Gelesene mitteilen. Im echten Leben würde ich meinem Gegenüber, der sich doch ständig mit mir treffen will, aber immer nur meinem Gefasel lauscht, "Mach den Mund auf!" ins Gesicht schreien. Ich gebe es zu: Ich höre mich gerne reden. Aber über Kommentare freue ich mich auch. 

"Be the change you want to see in the world" ist das Motto dieses Posts. Ich bin für mehr Austausch und mehr Unterstützung von Blogs - schließlich wollen wir nicht untergehen in der Masse der Youtube Channel. Oft habe ich gar keine Lust einen gescheiten Kommentar zu formulieren, aber ich zwinge mich dann dazu und tue es trotzdem. Ich denke über den Post nach und lasse meine Gedanken für den Autor dar. Es muss nicht immer sein, aber ab und zu sollte man seine liebsten Blogger wissen lassen, dass man ihre Feder gern hat. So funktioniert Community und so funktioniert das Bloggen. Auf eine rege Zusammenarbeit also! 

Wie steht ihr dazu? Seid ihr selbst schuldig der Anklage? Was ist eurer Ansicht nach sehr Wichtig für eine funktionierende Online Community? xx, Ana
Kommentare on "Über das Bloggen, die Community und das Kommentieren"
  1. Ich schätze, du sprichst damit etwas aus, was viele nur denken.
    Es gibt so viele Follower, die noch nie einen Kommentar bei mir gelassen haben, dabei denke ich, dass gerade der Austausch die Essenz des Bloggens ist. Eine Anerkennung, wenn man über 1000 Wörter in den Computer gehauen hat (*hust*), eine Zustimmung, die unterstützt, oder Gegenmeinung, die zum Nachdenken anregt, oder einfach nur eine Rückmeldung. Auch ich freue mich über jedes einzelne Kommentar und bemühe mich deshalb, oft Kommentar mit meinen Gedanken dazulassen. Dennoch - durchdachte Kommentare sind noch schöner als ein schlichtes "schöner Post", doch auch das ist besser als nichts. Zahlen sind manchmal so aussagelos.
    Was bringt mir die Zahl von , sagen wir, 300 Followern, wenn doch gerade die 20, die regelmäßig kommentieren, deren Vorlieben man kennt, mit denen man vielleicht fast schon sowas wie Insider hat, wenn die das Bloggerleben wirklich bereichern?
    Was bringen einem Klicks, wenn doch ein lieber Kommentar auch von einem bis dato Fremden einen wirklich zum lächeln bringt?
    Also: JA - Austausch ist das wesentliche.

    Viel Erfolg beim Verändern! ;)
    Dana

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    1. Danke Dana! Sehe das genauso wie du - und ja das war auch mein Ziel, weil irgendwie alle so tun als würde das Bloggen sie nur glücklich und zufrieden machen. Man will Feedback und das nicht nur weil man "like geil" oder ähnliches ist. Vor allem ist es, wie du auch schreibst, wichtig zu wissen bei wem welcher Post gut ankommt. Dann hat man beim Schreiben eines Ähnlichen Posts viel mehr Lust und Motiviation!

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  2. Huhu liebe Ana,

    Ich versuche immer einen Kommentar zu hinterlassen, wenn ich einen Beitrag gelesen habe. Leider habe ich gemerkt, dass ich viele tolle Blogs in meiner Liste habe, aber aufgrund der geringen zeit fast immer die gleichen besuche. Deswegen hab ich in meiner Seitenleiste den Blog Blogroll so angepasst, dass ich immer die 10 Blogs angezeigt bekomme, die den aktuellsten Post haben. Vielleicht kann ich dadurch mal wieder viele verschiedene Blogs besuchen. ;)

    Liebste Grüsse
    Sonja

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    1. Ja das geht mir ähnlich! Kann verstehen wenn man irgendwelche Blogs später nicht mehr mag, dann braucht man sie auch nicht lesen. Aber oftmals muss man einfach nur aktiver Leser sein! :)

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  3. Liebe Ana,

    dein Blog gehört schon seit ein paar Jahren (und das ist keine Übertreibung!) zu meinen allerliebsten Lieblingsblogs und trotzdem zähle ich auch zu den stillen Lesern. Deine Posts sind immer sehr interessant, weil du über Dinge schreibst, die wohl jeder Blogger kennt, aber nicht anspricht. Oft bringst du mich zum Nachdenken und dann verlinke ich deine Beiträge in meinem Wochenrückblick, aber einen Kommentar hinterlasse ich dann am Ende doch nicht und weiß nicht mal genau woran das liegt. :/ Vllt weil ein Satz einfach nicht reichen würde, um dir meine Meinung dazu zu sagen und weil es immer so schwierig ist, das dann in Worte zu fassen. Ich für meinen Teil haben meinen Blog erst seit diesem Sommer und bin noch in der "Mein Baby"-Phase. Momentan mag ich mein Design, meinen Namen und meine Richtung. Aber das kann sich ja jederzeit ändern. Mein Tipp für dich: Setz dich nicht so unter Druck. Mach einfach, was dir Spaß macht, nimm dir Zeit für neue Ideen, frag dich, was genau dich an deinem Design stört. Ich mag deine Kolumnen, deine Gedanken, deine Ideen. Wie du ja selbst weißt, sollte Bloggen Spaß machen. Wenn du selbst sagst, dass es dich bekastet, solltest du einfach mal einen Gang runterfahren, sonst wird es vom Hobby zu einer weiteren Pflicht, an der man eigentlich keinen Spaß hat. :*
    Ich werde mir Mühe geben, mal etwas öfter zu kommentieren, weil du das eigentlich verdient hast!

    Liebe Grüße und einen schönen 4. Advent!
    Lena ♡

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    1. Hey Lena,
      da geht mir grade wirklich das Herz auf! Ist immer schön zu Hören, dass es Menschen gibt, die oft bei einem vorbeischauen!! :-*

      Hier muss einfach dringend was passieren - danke für deinen tollen Kommentar!
      xx, Ana

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  4. Hallo,

    ich fände es natürlich super wenn es mehr Austausch auf den Blogs - ergo mehr Kommentare - geben würde. Das ist eben so eine Sache. Ich hinterlasse schon ab und zu ein Kommentar. Das heißt wenn ich einen Beitrag lese, dann in ca. 60% der Fälle. Wenn ich mich richtig erinnere gab es auf einem Blog mal so eine "jeden Tag eine gute Tat" Aktion, das man mehr Kommnis hinterlassen soll... ich weiss allerdings nicht mehr bei wem. (Sorry, ist zu lange her.)
    Ich persönlich freue mich auf meinem Blog auch immer total über Kommentare und beantworte auch jeden. Doch ich blogge für mich selber und weiss das ich die Arbeit, die ich hineinstecke, für mich leiste. Darum bin ich auch nicht traurig wenn es keine Kommentare hagelt.

    Was ich nicht verstehe und das lese ich inzwischen auf einigen Blogs, ist diese Identifizierungssache. Warum müsst ihr Euch "Offline" denn mit eurem Blog identifizieren können, oder besser gesagt warum könnt Ihr das nicht? Bloggen ist ja kein Beruf sondern ein Hobby und auch kein Aushängeschild für die eigene Person. Ich kann nachvollziehen dass man aus bestimmten Sachen herauswächst, aus einem Design, aus Interessen und Postinhalten. Dann justiert man das einfach und gut ist. Ich habe neben Büchern zum Beispiel noch ein paar andere Hobbies, aber dafür gibt es entweder andere Plattformen oder die reale Welt. Das liegt nur an mir persönlich, ich mag es gerne Sortenrein.
    Wenn ich allerdings in deinem Post lese das du schreibst: "und im letzten Schritt für die viele Arbeit Anerkennung zu erhalten" dann frage ich mich, ob das nicht ein wenig so klingt als ob du dich über die Anerkennung definierst. Anerkennung ist immer schön, aber bloggst du wirklich nur für die 411 wild fremden Menschen da draussen, die du nicht kennst und die dir im Ernstfall nicht zur Seite stehen (können)?
    (Ich will nicht deine Leser schlecht machen - auf keinen Fall. Aber viele wirst du sicher nie kenenlernen. In der echten Welt lauft ihr aneinander vorbei.)

    Viele Grüße
    Twineety

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    1. Ja das stimmt - bei der Aktion hatte ich auch teilgenommen. Eine super Sache, wenn ich heute drüber nachdenke, damals hatte ich es nicht so ernst genommen. Naja, aber wenn du es allein für dich tun würdest, dann bräuchtest du es ja nicht veröffentlichen - reicht ja dann auf Word etwas zu schreiben :D Glaube, dass diese Aussage nie ganz stimmen kann ;)

      Was den zweiten Teil des Kommentars angeht, so hast du Recht, dass du das nicht verstehen oder nachvollziehen kannst. Ich definiere mich nicht über meinen Blog, aber wenn ich schon so viel Arbeit in etwas stecke, dann MUSS ich mich damit identifizieren können, erst recht weil es ein Hobby ist und ich es mir selbst aussuche. Wenn ich das Gefühl habe, dass da zu wenig Dynamik herrscht, dann habe cih eine Krise, sondern gebe das Hobby auf. So einfach. Aber wenn ich etwas freiwillig tue, dann doch wohl mit Leidenschaft und im Reinen mit mir selber.

      Auch sehe ich meine Leser nicht wie meine Freunde - ich erwarte nicht im Geringsten das was ich von Freunden erwarte. Ich sehe sie als meine Leser und sie mich als eine Bloggerin, deren Blog sie verfolgen. Darum geht es doch eben in meinem Post! Finde es schade, dass Kommentieren und Feedback geben keine Selbstverständlichkeit in dieser Beziehung ist.

      Hoffe, du kannst es jetzt verstehen :)
      xx, Ana

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    2. Hi,
      danke für die Rückantwort. Das ist ziemlich interessant und ich glaube ich kann es nachvollziehen. Du hast natürlich recht wenn du sagst das es so nicht ganz stimmt, da ich ja doch alles veröffentliche. Ich meinte damit eher das meine Motivation ist, es für mich zu tun, weil ich Spaß daran habe und nicht weil andere etwas von mir erwarten. Auf jeden Fall eine sehr interessante Diskussion!

      Viele Grüße
      Twineety

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  5. Huhu!
    Einen tollen Post und tolle Gedanken, die du hier formuliert hast.
    Ich fände es auch super, wenn es mehr Autausch zwischen Bloggern/Lesern gäbe, obwohl ich finde, dass man nicht zu jedem Post, jeder Rezension etwas schreiben kann bzw muss.
    Ich persönlich kommentiere immer dann, wenn mir zb. etwas besonders dazu einfällt.
    Na klar, wäre es schön, einfach mal ein Kommentar zu lesen und zu wissen "okay jemand hat gelesen, was ich zu dem und dem Thema zu sagen habe", aber oft ist es (zumindest bei mir), dass ich vorbeischaue und ein + da lasse oder so ähnlich.

    Auch ist das Thema Anerkennung zu dem was man auf seinem Blog "fabriziert" etwas schwierig.
    Ich habe nur mit dem Bloggen angefangen, um meine eigenen Gedanken zu Büchern und sonst allem was damit zu tun hat loszuwerden und weil mich die Idee ein eigenes "Baby", wie du es eben genannt hast -und worauf man natürlich stolz sein sollte!- zu haben total begeistert hat. Da hat es mich wenig interessiert, wie viele oder ob überhaupt jemand meinen Blog liest. Trotzdem habe ich mich natürlich über jeden Leser gefreut und ich möchte das auch nicht missen, denn es ist ja ein schönes Gefühl zu wissen, das auch andere deine Gedanken lesen und sich vielleicht dann mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzten.
    Aber das ganze ist ein Thema über das man wirklich lange diskutieren kann:)

    Liebe Grüße und einen schönen 4. Advent!
    Lea

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    1. Hey Lea, danke für dein liebes Feedback!
      Ich finde auch nicht, dass das Ziel ist IMMER zu kommentieren, sondern einfach mehr als man aus der Gemütlichkeit heraus tun würde. ;)

      So ging es bei mir ja auch los - aber wenn man dann schon Leser hat, so viel Zeit investiert usw., dann reizt der Gedanke an eine Community halt. Hier gehts nicht um den Fame sondern wie du schon sagst um die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen auf dem eigenen Blog. ;)

      Viele Grüße zurück!

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  6. Guten Morgen =)

    Ein sehr schönen und ergreifenden Post hast du da geschrieben. Schon in den letzten Monaten ist mir aufgefallen, dass immer weniger Kommentare unter den Posts der Blogs stehen. Besonders bei Rezensionen, die ja echt viel Mühe machen, finde ich das sehr schade.
    Es lässt sich aber wohl nicht ändern, die Leute verbringen wahrscheinlich so schon haufenweise Stunden online und zerstückeln ihre Aufmerksamkeit für die unzähligen Social Networks.
    Da man andere nicht ändern kann und man immer nur bei sich selber anfangen kann, tue ich genau das. Jeden Tag stöbere ich über die Blogs (wie ich es schon immer getan habe), lese Posts und lasse in 90 % der Fälle einen Kommentar da. Das tue ich weil ich interessiert bin, weil ich gerne meinen Senf dazu gebe, weil ich den Austausch mag und weil die Blogger es verdient haben =)

    LG
    Anja

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    1. Hey Anja,
      du hast wahrscheinlich Recht - im Internet existiert so eine Masse an Informationen, dass man da kaum die Zeit aufbringen möchte sich auf einige Blogs zu fokussieren. Finde aber dass es mehr Spaß macht eine kleine Runde an Bloggern, die man sehr gerne mag, zu verfolgen, als ab und zu mal bei einem von 3792 Bloggern vorbeizuschauen (ist so ähnlich wie vielleicht bei den privaten Freundeskreisen).

      xx, Ana

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  7. Hallo Ana,
    sehr schöner Post, ich kann dich vollkommen verstehen! Bisher bin ich auch denjenigen dankbar, die einfach "nur" mitlesen, das freut mich auch schon. Aber Kommentare geben mir immer ein sehr gutes Gefühl und es freut mich noch mehr, wenn die Zeit, die ich investiert habe, auch geschätzt wird. Ich habe in meiner noch recht kurzen Bloggerzeit schon einige Kommentare an mich, gelesen, die mich wirklich gerührt haben, bei denen ich gemerkt habe, dass sie Inhalt hatten und bedeutend waren. Schon allein dafür lohnt es sich manchmal, weiterzumachen.

    Liebe Grüße,
    Noemi

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    1. Liebe Noemi, ich kann dich so gut verstehen! Mir geht auch immer das Herz auf und ich schöpfe daraus SO VIEL mehr Motivation!

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  8. Hey,
    ich kann verstehen, was du meinst. Grundsätzlich finde stille Mitleser nicht ''nur'' schlecht, es freut mich dann einfach, dass meine Beiträge gelesen werden, was ja an sich schon viel Wert ist. :) Aber ich freue mich auch über jeden Kommentar. :)
    Obwohl ich es auch schon mal schwer finde, einen Kommentar zu schreiben, wenn ich eine Rezi von jemanden lese und sie mir gut gefallen hat, finde ich schon mal oft schwer, die richtigen Worte zu finden und so wird daraus dann eher ein ''schöne Rezi'' oder so. Das hab ich auch schon mal öfters bei anderen Posts, ich lese den Post komplett durch, und am Ende fällt es mir schwer meine Gedanken in Worte zu passen, weil ich ihn enfach nur gut & schön finde. :D
    Ich würde mich auch wünschen, wenn sich die Blogwelt dahingehend ein bisschen verändert, aber bis dahin macht doch jeder kleine liebe Kommentar, wenigstens im Moment ein bisschen glücklich. :)
    Lg Callie

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    1. Kann das verstehen. Vor allem bei Rezensionen, wo man das Buch selbst nicht kennt, ist es schwierig da seinen Senf zu zugeben. Allerdings finde ich, dass ein "Schöne Rezi" auch genügt, denn schließlich will man als Blogger auch für seine Schreibe belohnt werden, nicht? xx, Ana

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  9. Hallo Ana,
    ich gestehe, ich fühle mich ertappt. Ich bin eine stille Mitleserin und das seit einem Jahr. Ich mag deine Beiträge unheimlich gerne und auch die Art und Weise wie du schreibst. (Letztens habe ich sogar dein Glücklichmacher-Adventsfrühstück ausprobiert, einfach weil du mir so richtig Lust drauf gemacht hast.)
    Aufgrund von Zeitmangel schreibe ich meist keine Kommentare, einfach weil ich es dem Blogger selbst gegenüber nicht fair finde, wenn ich nur halbherzig kommentiere - was in diesem Fall leider der Fall wäre. Aber dann gibt es wieder Beiträge, die mir einfach keine Ruhe mehr lassen und dann muss ich meinen Senf dazugeben, so wie heute ;)

    Grüße aus Österreich,
    Flaming_Arrow

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    1. Hey Flaming_Arrow! Aww, das freut mich sehr!! Hoffe es hat dir geschmeckt? ;)
      Muss ehrlich sagen - ich freue mich mehr über halbherzige Kommentare, als über gar keine. Wie sollte ich ohne deinen Kommentar denn wissen, dass ich Leser habe, die genauso gerne frühstücken wie ich? Vielen Dank aber für dein süßes Feedback - hat mich sehr gefreut!

      xx, Ana

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  10. Ach Ana, du sprichst mir aus der Seele. Ich selbst kann deine Worte total gut nachvollziehen, muss aber an mir selbst kritisieren, einer dieser "stillen Leser" zu sein. Zu oft lese ich einen Post und nehme mir vor, ihn doch irgendwann später zu kommentieren - was ich dann nie mache. Und dabei denke ich mir selbst oft genug, wie schade es doch ist, dass es so viele Leser gibt, die einem keinen Kommentar darlassen können - dabei sollte ich mir da selbst an die eigene Nase fassen. Ich glaube aber, so geht es sehr sehr vielen Bloggern. Lesen und Kommentieren von Blogs nimmt nun mal auch viel Zeit weg, die leider oft fehlt und immer wieder nehme ich mir vor, doch aktiver zu sein. Vielleicht ein ganz guter Vorsatz für 2016! :D

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    1. Ja, wir alle müssen uns da einfach selber an die Nase packen! Ich nehme mir jetzt vor allem in den Ferien die 30 Minuten Zeit mal viele Blogs zu lesen und auch zu kommentieren!! Gibt so viele Blogger die es verdient haben.
      Yuhu Vorsatzliste! *-* :D

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  11. Du hast recht, wenn man echt lange an einem Post sitzt (und ein Post ist nun mal in den meisten Fällen keine Sache von 10 Minuten) und dann kein Kommentar kommt ... das ist echt voll blöd! Aber manche Posts kommen so gut bei den Lesern an, und bei den vielen lieben Kommentaren geht mir dann das Herz auf ... dann ist jeder Kummer vergessen :P

    Ich war ja in den letzten Monaten sehr inaktiv, hab allenfalls ein paar Posts auf meinem Handy überflogen - sonst war ich eigentlich immer eine recht fleißige Kommentiererin, weil man sich ja selbst auch viele Kommentare wünscht; und wie du mir so ich dir und so. Jetzt versuche ich wieder mehr Posts zu lesen und daher auch wieder mehr Kommentare zu verfassen. Ein Ansporn für mich dafür ist übrigens die Kommentarchallenge von BouQueen, bei der ich dieses und letztes Jahr mitgemacht habe - so sind trotz Inaktivität 2015 doch mehr als 600 Kommentare von mir Zustande gekommen :)

    Alles Liebe,
    Sandra

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    1. Stimmt - das Bloggen ist schon so eine Achterbahnfahrt! :P

      Du warst früher wirklich ein Vorbild, was das Kommentieren angeht! Genau, an diese Challenge erinnere ich mich noch! Eine gute Sache, aber Challenges sind gar nichts für mich.

      xx, Ana

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  12. Hey Ana,
    eg sprichst du ja zwei Probelme mit deinem Post an. Erstens das allgegenwärtige mit den keine Kommentar. Das Probleme ist wirklich allseits bekannt. Und ein wenig Feedback, Kontakt mit anderen ist immer schön. Wobei ich es zb auch einsehe, dass ich unter meine Rezensionen kein Kommentar bekomme. Ich selber lese zwar Rezis, aber außer mal ein, ich bin deiner Meinung oder iwie hat mir das Buch/die Serie/ der Film gefallen, ist echt nicht mehr drinne. Mehr Feedback sollte es schon für die anderen Post bekommen, wie dein Gedankenpost gerade eben. Aber ich glaube auch, dass du durch solche tollen Post wie diesen, auch schon gengügend Leute ansprichst. Ich für meinen Teil bemühe mich, regelmäßig meinen Blogroll bei Bloglovin durchzuarbeiten/durchzulesen. Dabei versuche ich auch die ein oder anderen Kommentare da zu lassen. Bei über 300 gefolgten Blogs, kommt der eine Blog immer mal zu kurz. Das tut mir auch Leid. Ich finde die Aktion von Ines mit der Blogger-Nacht aber auch echt cool! Aber ich kann dir versprechen, dass du einer der Blogs bist, die ich regelmäßg besuche <3 Und seit du auch mehr so "Lifestyle"Themen mit einbeziehst, sogar noch öfter :)
    (PS: es gibt sogar schon Leute die sich mit dem Problem beschäftige. Die Mira von Copypaste hat die Seite Commentlovin.de ins Leben gerufen. Bei FB kann man sich für die Testgruppen anmelden... =) Nette Sache! )

    Und zu den zweiten Problem: die unzufriedenheit mit dem eigenen Blog?! Kenne ich. Ich bin deshalb jetzt erst von meinem alten "Jugendblog" umgezogen auf meinen neuen. Große Veränderungen braucht man auch manchmal. Von Blogger auf WP. Eigene Domain. Neues Design schicker und "erwachsener". Themenschwerpunkte überarbeitet. Das hat mir bei meinem Workflow echt geholfen. Ich bin jetzt wieder öfter am Bloggen und auch Produktiver und Kreativer. Manchmal muss man sich einfach verändern. Ein großer Schritt, mal schauen was es bei dir wird =)

    LG Cörnchen

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    1. Hey Cörnchen,
      danke dass für deinen lieben & ausführlichen Kommentar.
      Commentlovin habe ich mir grad mal angeguckt & werde mich definitiv mehr damit beschäftigen - habe es leider noch nicht wirklich durchblickt... ist das nicht doof wenn man nur kommentiert, weil ein anderer bei einem kommentiert hat? Ich finde es schöner, wenn die Leute kommentieren WOLLEN sich aber die Mentalität der Blogleser ändert und sie so öfter dazu neigen mal ein paar Gedanken dazulassen. Kommentieren sollte dennoch natürlich Spaß machen & freiwillig geschehen.

      Genau!!! Ich schau gleich mal bei dir vorbei - kannte deinen neuen Blog nicht. :o
      Ja ich bin auch gespannt wo die Reise hingeht :)

      xx, Ana

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    2. Also du MUSST NICHT bei den anderen Kommentieren. Du schaltest durch die ganzen Blogs durch, wenn dir ein Blogbeitrag gefällt kommentierst du ihn. Wenn nicht, dann gehst du weiter :) Aber vll sieht man sich da ja mal tatsächlich =)
      xoxo

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  13. Ach ja das kenne ich auch. Wenn man sich immer so viel Mühe gibt einen Post zu schreiben am Ende aber keiner was dazu sagt ist es auch deprimierend. Ich kommentiere sehr gerne, aber wenn ich nur wenig Zeit hab lasse ich es meistens und ich komme mir immer blöd vor nur einen Satz oder so zu schreiben, weil es manchmal nicht so viel dazu zu sagen gibt. Wobei ich mich selbst immer darüber freue, aber ich weiß ja nicht wie es den anderen geht. Zu Rezensionen kann man auch nur schlecht viel zu schreiben, wenn man das Buch nicht gelesen hat oder es einen nicht wirklich interessiert :)

    Liebe Grüße
    May

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    1. Finde auch, dass es reicht, wenn man einfach öfter einen Kommentar da lässt als normalerweise - einzige Intention dieses Posts. Wie du schon sagtest, das Bloggen macht mit Feedback einfach viel mehr Spaß und es kommt mehr lesenswerter Content raus.

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  14. Guten Morgen Ana,

    grad hab ich dein Blog entdeckt und deinen Beitrag zum Thema bloggen und kommentieren gelesen. Ein sehr schöner Beitrag. Hm ja, ich denke, so wie du fühlen und denken viele Blogger. Ich selbst blogge erst seit einigen Monaten und merke, wie schwierig es teilweise ist gehört und gelesen zu werden.

    Wobei ich mir da immer denke: So wie ich behandelt werden möchte, so muss ich auch andere behandelt und gehe mit gutem Beispiel voran. Soll heissen, wenn ich gelesen werden möchte und möchte, dass man mir Kommentare hinterlässt, dann sollte ich genau das selbe tun und andere Blogger hören, lesen und ihnen Kommentare hinterlassen. Ich hab in letzter Zeit immer öfter festgestellt, dass einige Blogger teilweise nur auf Follower-Jagd sind, sobald sie einen neuen Follower haben wird ein weiterer Strich auf der immaginären Strichliste gesetzt, aber dann selbst den Blog des anderen zu besuchen, zu lesen, zu kommentieren, das wird dann oftmals fallengelassen. Eine Challenge jagt die nächste, nur um noch mehr Follower zu bekommen. Eine Zeitlang bin ich selbst diesem Phänomen unterlegen, aber inzwischen ist mir das mit den Challenges zu nervig und zu zeitaufwendig. Ich nehme nur an den Aktionen teil, die mich tatsächlich berühren und interessieren und muss nicht auf Teufel komm raus bei jeder Aktion dabei sein nur um Präsenz zu zeigen. Wer mich lesen möchte kann das gerne tun, ich freue mich über jeden Lesen. Und noch mehr freue ich mich über Kommentare. Aber mir wenige aktive Leser lieber, als eine große Masse an stillen Lesern. Da ist mir die Qualität einfach wichtiger und schließlich ist die größte Freude, die man einem Blogger machen kann, ihm zu zeigen, dass man ihn liest und dazu Rückmeldung zu geben. In diesem Sinne, dein Blog hab ich erst heute entdeckt und deine Beiträge gefallen mir, du wirst mich öfters sehen und sei gewiss, wenn mir etwas gefällt geb ich da auch meinen Senf zu ab ;)

    wünsch dir schon mal ein schönes Wochenende

    Sandra von http://www.sandraskreativelesezeit.blogspot.com

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    1. Hey Sandra,

      ohjaaa Challenges waren zu meiner Bloggerinitiationsphase ganz großes Thema. Haben mein Leben nur schwierig gemacht und -ganz ehrlich - nur selten sind Challengeupdate Posts auch wirklich inspirierend oder anspruchsvoll ;)

      Genau! Bei einer Community/ einer Gemeinschaft geht es halt um Gegenseitigkeit! Finde deinen Kommentar echt gut und auf den Punkt gebracht!

      Deinen Blog schaue ich mir mal an - freue mich dass es dir hier gefällt ;)

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  15. Ich habe deinen Blog gerade erst entdeckt, weil eine andere Bloggerin diesen Beitrag hier verlinkt hat. Natürlich bleibe ich gleich einmal Leserin hier :) Du sprichst viele Punkte an, die mich zurzeit auch beschäftigen. Ich möchte heuer vor allem mehr kommentieren und ein neues Bewertungssystem für meinen Blog erstellen. Außerdem denke ich über ein neues Design nach, weil bei meinem einige Sachen leider nicht funktionieren (z.B. die Antwortfunktion beim Kommentieren). Leider schaffe ich es zeitlich nicht immer, weshalb ich auch oft nur eine stille Leserin bin.

    LG Katharina

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    1. Hey Katharina
      freut mich! Willkommen auf Stories Dreams Books!

      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und vor allem Spaß bei dem neuen Design erstellen. Ich habe meinen Blog ja auch schon öfters umgebaut und bin danach immer sehr sehr glücklich.

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