8 Tipps für einen produktiveren Tag

Hach, es ist mal wieder Sonntag. Zeit dafür, einfach mal gar nichts zu tun, entspannt im Bett zu liegen und die derzeitige Lieblingsserie in einem Rutsch zu verschlingen. So in etwa verbringe ich auch ein paar Sonntage (müssen nicht mal unbedingt Sonntage sein!) - genau so viele Sonntage möchte ich allerdings ungern vorbeiziehen lassen, während ich passiv auf meinem Bett die Flusen zähle. Dadurch, dass man meistens keine Verabredungen oder Termine für den Sonntag geplant hat, eignet er sich perfekt dazu einige Dinge auf der To-Do-List anzupacken. Produktiv sein ist das Stichwort! Doch das ist leichter gesagt als getan - wie oft bleibt es mit der Tagesproduktivität bei dem Schreiben einer langen Liste mit allem, was man möglichst schnell erledigen sollte. So geht es nicht selten auch mir, weshalb ich immer auf der Suche nach kleinen Tipps & Tricks bin, die einen wie von selbst in einen erfolgreichen Power Worker verwandeln.


Im Vorherein: Produktiv sein heißt nicht nur Arbeiten (zumindest meiner Meinung nach!). Ich spreche davon, dass man eine gute Balance aus Arbeit und Ruhe formt, denn auch entspannen kann man sich aktiv. Es ist super, wenn man sich abends 2 Stunden zum Lesen oder Kino einplant, mittags mit einer Freundin zwei Stunden bummelt oder ein paar erfolglose Kochversuche zwischenschiebt. Es geht darum, sich dessen bewusst zu sein was man tut, sodass die wichtigsten fünf Stunden des Tages nicht in nullkommanix an euch vorbeiziehen ohne dass ihr sie ordentlich genutzt habt. Versucht euren Tag so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten und so euer Leben aktiv wahrzunehmen (anstatt euch auf Social Media Kanälen nach der Welt von Instagram-Stars zu sehnen).
Früh aufstehen: Es mag bei vielen unbeliebt sein, aber den Wecker auf eine Stunde eher zu stellen (ob von 8 auf 7 oder von 12 auf 11 ist erst einmal egal), wird sich schlussendlich als eine Entscheidung mit Heiligem-Gral-Modus entpuppen. Unter der Woche gibt es euch die Chance eine Routine abzuarbeiten, noch einmal zu überprüfen, ob ihr alles wichtige eingepackt habt und das Chaos, was ihr beim Frühstücken und Outfit raussuchen verursacht habt, zu beheben. Kleine Aufgaben, deren Zeitaufwand sich aber rechnet und euch viel Kraft am Nachmittag kosten würde. 
Am Wochenende schenkt euch das - zugegeben nervige - Klingeln des Weckers eine Extra Stunde. Vor Schlafmangel braucht ihr euch auch nicht zu fürchten: Das regelmäßig frühe Aufstehen wird euren Körper an einen Rythmus gewöhnen, der euch das Einschlafen abends auch erleichtern wird. So kriegt ihr eure 8 Stunden Schlaf täglich, seid ausgeruht und erlebt mehr vom Tag.

Schreib es auf! Mittlerweile sind To-Do-Listen ja schon so im Trend, dass ich diesen Tipp gar nicht erwähnen brauche - aaaaber ich tue es trotzdem, weil das Visualisieren unserer Ziele sehr großen Einfluss auf unsere Handlungen haben kann. Wenn ihr genauso wie ich alles immer hübsch und ordentlich haben wollt, dann tobt euch in Schreibwarenhandeln aus und gestaltet mit eurem neu erworbenen Equipment Designer-Listen. So geratet ihr nie in die Notlage, in der ihr nicht wisst, was ihr tun sollt - einfach einen kurzen Blick auf die Liste wagen und schon helft ihr eurem Gedächnis auf die Sprünge.

Setze Prioriäten! Oft gibt es tausend Dinge zu erledigen. Am liebsten möchte man nur mit dem Finger schnipsen und schon hat sich alles von selbst erledigt. Da wir weder zaubern, noch klonen können, muss man sich mit dem Mittelmaß zurecht finden. Ihr werdet nicht alles schaffen und das ist in Ordnung, wenn ihr denn fokussiert bleibt und so viel wie möglich abarbeitet. Eure To-Do-Liste nach Wichtigkeit zu ordnen kann euch dabei unterstützen. Sucht euch die drei wichtigsten Aufgaben aus, schreibt sie in dicker Schrift ganz oben auf die Liste und markiert sie noch einmal in eurer Lieblingsfarbe. Könnt ihr am Ende des Abends hinter die ersten drei Zeilen ein Häkchen setzen, dann könnt ihr mehr als zufrieden sein. Häkchen ist nicht gleich Häkchen - es gibt zeitaufwendigere und wichtige und Nebensächlichkeiten. Vergesst das nicht!

Sei flexibel: Es gibt Tage, da ist man besser geeignet für Sport und den Einkaufstrip durch die Stadt, während man an anderen eine erschreckend konsequente Motivation aufweist und den ganzen Tag Papierkram (in meinem Fall Hausaufgaben, Lernen, Blogarbeit) erledigen könnte. Deshalb kann es gut sein, sich wöhentliche To-Do-Listen zu schreiben und je nach Tagesstimmung dann die Punkte herauszupicken, denen man sich heute widmen kann. Be stubborn on your goals and flexible on your methods!

Vergiss die Kleinigkeiten nicht: Busfahren, zur Haltestelle laufen, Anziehen, Kochen, Essen, Aufräumen, Spülmaschine einräumen, Kleider wieder einräumen, ...
All dies gilt oft als Selbstverständlich und das obwohl es oft sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Plant die Zeit, in der ihr von A nach B müsst realistisch mit ein und schreibt auch Kleinkram auf eure Liste wie "Ein gesundes Mittagessen kochen und genießen" auf eure Liste. Schließlich könntet ihr euch auch eine Fertigpizza bestellen und sie über den Hausaufgaben in euch hineinschlingen. Tut ihr aber nicht, also belohnt euch auch mit einer abgehakten Aufgabe dafür!

Abends an die Drecksarbeit: Du solltest die einfachen, aber nervigen Aufgaben auf Abends schieben. Wieso? Weil du morgens konzentrierter bist und da anspruchsvollere Tätigkeiten eher zu Ende bringst, als Abends wenn dein Kopf schon am Rauchen ist. Damit du dich morgens aber auch auf den 5-seitigen Essay konzentrieren kannst, sollte der Schreibtisch frei sein und die Küche aufgeräumt. Überprüfe das also immer am Abend.

Multitasking ist Fehl am Platz: Man kann enorm viel Zeit sparen, wenn man Dinge immer sofort komplett erledigt. So macht man es einmal richtig, intensiv und zeitaufwendig, aber man macht es halt nur ein einziges Mal. Ausreden wie "Ach, das überarbeite ich dann in zwei Stunden nochmal" gleichen einem Eigentor, denn so zwingt ihr euch immer wieder dazu euch in die Aufgabe einzuarbeiten und verbringt am Ende viel mehr Zeit damit, als wenn ihr euch einmal konzentriert durchquält und danach voila! stolz auf das Ergebnis seid.

Sei nicht zu streng mit dir selbst: Der wichtigste Tipp kommt heute zum Schluss! Macht euch auf gar keinen Fall selbst zu viel Druck! Solange ihr morgens früh genug aufsteht, den Tag vorstrukturiert und dann euer bestes gebt, könnt ihr zufrieden sein. Man schafft nicht immer alles in der vorgeplanten Zeit, oft überschätzt man sich oder unterschätzt die Aufgaben und noch öfter hat man einfach nicht die Nerven sich nach dem Schreiben eines Essays und eines Blogposts über die Mathehausaufgaben zu beugen. Aufgaben verschieben ist oft notwendig für das Wohlbefinden und den Körper. Man muss nur unterscheiden können, ob man tatsächlich erschöpft ist oder einfach zu lange gechillt. Manchmal muss man erstmal Blut lecken, bevor man die Magie der Produktivität so richtig zu schätzen weiß.
Wie schafft ihr es produktiver zu sein? Welche Dinge treiben euch an? 
Was setzt euch nur zu sehr unter Druck? Welche Dinge wollt ihr nächste Woche schaffen?
Ich drücke euch die Daumen und vergesst nie - Produktivität verursacht mehr Produktivität! xx, Ana
Kommentare on "8 Tipps für einen produktiveren Tag"
  1. Dankeschön liebe Ana für die tollen Tipps! :)
    In den nächsten Wochen wird es in der Schule super stressig werden und da kann ich jeden guten Ratschlag brauchen! Das mit dem früher aufstehen mache ich schon seit den letzten beiden Jahren und es ist wirklich verrückt wie viel länger der Tag plötzlich ist! ^-^ To-Do-Listen mache ich auch sehr gerne, obwohl ich sie mir meistens anfertige aber dann immer vergesse abzuhacken, da ich ein kleiner Chaos-Mensch bin. :D Leider muss ich aber gestehen, da ich total verrückt nach Multitasking bin, obwohl ich jeden Tag merke dass das so gar nicht klappt. xD Beispielsweise habe ich mir angewöhnt, immer gleichzeitig Blogposts vorzubereiten und nebenbei Vokabel zu lernen oder Serien zu gucken. Wenn ich den Post dann am Ende in Ruhe durchlese, muss ich oft lachen was für komische Sätze ich da produziere wenn ich Fremdsprache und Deutsch vermische, oder plötzlich in meinen Neuzugängenposts von Zombies (während dem The Walking Dead schauen ^^) die Rede ist. *seufz* :'D Eine Eigenart die ich mir auf jeden Fall noch abgewöhnen sollte! ^^

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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  2. Bei mir ist es interessanterweise so, dass ich gewisse Dinge (besonders die, die was mit Schreiben zu tun haben) besser abends erledigen kann. Von daher denke ich, dass auch ein gewisser persönlicher Tagesrhythmus einspielt. Zu wissen, wann man selbst welche Dinge am besten tun kann erleichtert das Ganze auch schon. ^^ Ich zum Beispiel weiß, dass ich praktische Dinge am besten am Anfang des Tages erledige und Schreibzeugs auf abends verschieben sollte.
    Normalerweise schieb ich trotzdem immer Dinge vors Überarbeiten, da zumindest mir mehr auffällt, wenn ich mich eine Weile nicht mit dem Text beschäftigt habe. ;)
    Ansonsten interessanter Post, da Produktivität schließlich nicht selten ein bekanntes Problem ist. ;)

    Liebe Grüße
    Dana :)

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  3. Der Post ist wirklich super interessant! Ich setze mir immer Ziele, die ich nach und nach abarbeite, manchmal nehme ich mir da aber auch einen Tag mehr für, denn ich bin immer sehr gestresst und ausgepowert und ich versuche den Stress zu vermeiden, da er mir wirklich nicht gut tut (wem denn schon?)
    Ich werde mir deine Tipps auf jeden Fall mal zu Herzen nehmen!
    Liebst, Emme ♥

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  4. Super toller Post ! Ich war gerade am überlegen, ob ich Kunst nicht doch morgen machen soll.. Danke ! Du hast mich dazu motiviert diese blöde Analyse gleich einfach durchzuziehen :D
    Toller Blog, nun hast du eine Leserin mehr!
    Liebste
    Lea von Buchjunkie

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