|Scheinwerfer auf...| Deutsch im LK - Themen, Lektüren, Aufwand, Kompetenzen

Wir Wortbegeisterte widmen einen Großteil unserer Freizeit unserer Begeisterung für die Sprache. Ob wir einen Roman nach dem anderen verschlingen, uns durch Fanfictions wühlen, selber eine Geschichte oder ein Gedicht aufs Papier bringen (oder auch mal eine Rezension) oder Blogs durchschmökern... Wir verehren jedes Wort und - ich hoffe ich spreche mal für alle hier - es macht uns Spaß! Da ich der typische Geisteswissenschaftstyp in der Schule bin, und noch dazu gerne Lese & Schreibe, habe ich mich letztes Jahr kurzerhand für Deutsch und Englisch in den Leistungskursen entschieden. Die Entscheidung war leicht (Mathe wäre es vielleicht auch geworden), aber im Endeffekt sind das die Fächer, in denen ich dachte richtig aufgehen zu können. Vielleicht steht ja einer von euch auch vor einer ähnlichen Entscheidung und fragt sich, was es mit dem Deutsch LK auf sich hat? Dann könnte dieser Post dir mit Rat und Tat zur Seite stehen! 
Ich liebe meinen Deutsch-LK! Es ist wirklich die beste Wahl, die ich treffen konnte, denn sowohl Themengebiete, als die Lehrerin passen zu mir und dem was ich unter interessantem Unterricht verstehe. Bei der Zusammensetzung der Deutsch-LKs ist es normalerweise so: Es gibt die Sprachüberflieger, denen die Analysen wie von selbst aus dem Kulli fließen und es gibt die, die kein Fach drauf haben und denen Deutsch als Wahl für den LK vernünftiger erscheint, als Mathe, Physik, Geschichte oder ähnliches. Da bin ich ganz deren Meinung, denn es ist selten, dass jemand in Deutsch eine 5 nach der anderen kassiert (wohingegen man in den Naturwissenschaften oft aus diesem Zyklus nicht mehr rauskommt). Dafür aber auch sehr schwierig eine Klausur zu schreiben, die einer 1 würdig wäre. Somit pendeln sich die Noten in Deutsch im Mittelfeld. 

 
  ... mit Sprache generell umgehen können: Ihr müsst euch definitiv gut ausdrücken können und zumindest den Willen dazu haben euren Wortschatz und euer Sprachvermögen weiterzuentwickeln. Mit der Deutschen Sprache solltet ihr vertraut sein, denn sowohl methodisch als auch inhaltlich habt ihr es zentral mit ihr zu tun. Was die Lese-Rechtschreib-Schwäche angeht, so können auffällig viele Rechtschreibfehler euch höchstens null Punkte in der Orthografie bei der Darstellungsleistung kosten. Wenn ihr sonst in allen Bereichen fit seid, verursacht es euch keine großen Notenabzüge, kann aber ein entscheidender Faktor sein.

...viel und gerne schreiben können: Das Schreiben sollte man unbedingt gerne und auch häufig bereit sein zu tun. Wer freiwillig gerne mal Stift und Papier in die Hand nimmt (Blog, Romane, Geschichten, Gedichte,...), dem fällt es einfacher in der Klausurvorbereitung ein paar Analysen zu schreiben und seine Fähigkeiten zu verbessern. Man muss zwar eigentlich keine Analyse vor jeder Klausur schreiben, aber da die ganze Darstellungsleistung und auch die Vorgehensweise ganz davon abhängt wie gut man schreiben und strukturieren kann, ist es hilfreich. Im Unterricht formuliert man selten auf dem Papier aus - Notizen reichen beim Festhalten des Unterrichts aus. Wer seit Jahren jeden Arbeitsauftrag lediglich "in Stichpunkten" erledigt und das nicht ändern will, für den ist der Deutsch LK nicht das Richtige.
...beim Lesen durchhalten können: Für wen Lesen die absolute Qual ist (bei euch mach ich mir da keine Sorgen), der wird reichlich Probleme im Fach Deutsch bekommen. Einmal sind 3 Lektüren im LK zu lesen (im GK zwei) - dazu kommt aber, dass jeder Arbeitsauftrag an einem Text zu erarbeiten und diesem zu belegen ist. Selbst wenn es sich um das mündliche Zusammentragen der Ergebnisse handelt, muss ständig zitiert und der Beleg mitbenannt werden. Dabei handelt es sich auch mal um sprachlich komplex verfasste und gähnend langgezogene Texte, die philosophisch um den heißen Brei faseln. Durchhalten ist angesagt!

...den Mund aufkriegen können: Wer allerdings nur gerne still vor sich hin die wundervollsten Texte entwirft, aber den Mund nicht aufkriegt, der sollte das als Schwäche ansehen und daran arbeiten! Textarbeit liegt euch anscheinend, aber wenn ihr es nicht schafft eure Funde am Ende der Stunde mündlich mit Hilfe einer Folie oder einigen spärlichen Stichpunkten zu präsentieren, dann lasst ihr die halbe Miete liegen. Wie auch in den Analysen geht es darum, präzise zu arbeiten und am Text zu belegen, was oft dazu führt, dass ihr durcheinander kommt und den roten Faden verliert. Selbstbewusstes Auftreten und gute Organisation ist eine ganz zentrale Kompetenz.

Natürlich sind viele dieser Eigenschaften wichtig für jedes Fach und es kann nie schaden, in den genannten Punkten an sich zu arbeiten. Insbesondere wenn ihr aber überlegt dem Fach Deutsch in der Oberstufe mehr Platz im Stundenplan einzuräumen, dann solltet ihr wirklich Spaß am Reden, Schreiben, Lesen, Analysieren und Kommunizieren haben.

Mittel. In Deutsch müsst ihr weder Formeln oder biologische Vorgänge auswendig lernen, noch müsst ihr jeden Tag an eurem 5km Lauf werkeln. Die Aussage "Für Deutsch kann man eh nichts lernen!" ist allerdings falsch.

...deine Hausaufgaben machen: Ihr müsst definitiv und regelmäßig die Hausaufgaben erledigen, denn oftmals soll man sich einen Text erarbeiten, der schwierig zu verstehen ist und über den man dann die nächsten vier Stunden redet. Ich versichere euch, dass ihr es nicht schaffen werdet euch im Unterricht einzulesen.

...präzise sein: Die Texte wirklich lesen. Das bedeutet, mit einem Textmarker in der einen und einem Bleistift in der anderen Hand. Ihr lest die Sätze bis ihr sie verstanden habt und notiert euch aufgabenrelevante Funde an den Rand.
...aufmerksam sein: Zuhören und mitschreiben. Neben der Analyse müsst ihr in der Klausur in Aufgabe 2 euer Hintergrundwissen zusammentragen. Oftmals wird dann auch nach Kleinigkeiten aus dem Unterricht gefragt, die die Lehrerin nur in einem Nebensatz erwähnt hat.

...selbstverständlich auch die Lektüren lesen!!! Ich verstehe generell nicht, wieso man nicht einfach 100 Seiten für seine Schulbildung lesen kann. Aber wenn Leute im Deutsch LK mit der wikiped'schen Inhaltszusammenfassung Vorlieb nehmen, dann lassen sie eine Menge Chancen liegen. Allgemeinwissen was Literatur angeht, kann man immer gebrauchen und der Unterricht ist gar nicht mehr so langweilig, wenn man versteht worum es geht und sich beteiligen kann. 

Da es sich in Deutschland mittlerweile um ein Zentralabitur handelt, müssen sich auch die behandelten Themengebiete in den verschiedenen Schulen und Bundesländern überschneiden. Erstmal zu mir: Ich gehe nach den Sommerferien in die 12. Klasse (Q2) eines staatlichen Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen, was bedeutet, dass das mein letztes Jahr vor dem Abitur ist. 

Sprachursprung: Wie und wieso fing der Mensch an über Sprache zu kommunizieren? Der Ursprung der Sprache wird anhand mehrerer Theorien (über "Gott schenkte dem Mensch die Sprache" bis "Grammatikalisches Verständnis steckt in den Genen") behandelt und vor allem Gottfried Herders "Abhandlung über den Ursprung der Sprache" wird unter die Lupe genommen. Klausur: Sachtextanalyse (fiel bei uns vergleichsweise schlecht aus).
Romantische und Expressionistische Lyrik: Die einen romantisieren alles und sehen überall einen mystischen Touch, die anderen wünschen sich die Apokalypse und das Neue herbei, das aus den Trümmern wächst. Die Hintergrundinformationen dieser Unterrichtsreihe schenken einem viel Wissen über Geschichte (Pluspunkt). Was Lyrik angeht, bin ich ein großer Fan, denn sie ist lebendig und hat mehr Analysepotenzial als jede andere Textsorte. Allerdings suchen die meisten vergeblich nach dem Zugang zum Text und zusätzlich müssen viele rhetorische Mittel gelernt werden.
(Lyrik der jungen Moderne: Ein kleines Zusatzthema der Lyrik - wenn ihr die altmodische Lyrik verwirrend findet, dann wird diese moderne Form Hysterie bei euch auslösen. Wie Moderne Kunst auch, besitzt sie ihren eigenen Charme. Empfehlung: Bietet eurer Lehrerin an, einen Poetry Slam im Rahmen des Themas zu besuchen!)
Sprachkrise, Sprachnot, Sprachkritik: Kann man mit Worten überhaupt die Wirklichkeit ausdrücken? Oftmals sprechen wir etwas aus, was in unseren Gedanken viel echter klang - zerstört die Sprache den Effekt? Verfälscht man die Welt durch Sprache? Wer gerne philosophiert kann sich in dieser Unterrichtsreihe in verflochtenen Gedankengängen suhlen (schuldig!). Auch als Sprachanbeterin habe ich mich nicht auf den Schlips getreten gefühlt, sondern eher um einen Gedanken mehr bereichert.

"Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller: Das wahrscheinlich klischeehafteste Drama nach "Romeo und Julia" löst bei vielen Augenverdrehen aus. Bei mir allerdings nur eine große Liebe für Schillers Sprache, die nach dem 5. Mal Lesen nur noch schöner wird, und eine Vorliebe für Ferdinand (ich weiß, er ist aufdringlich und viel zu impulsiv, ABER Leidenschaftliche Charaktere kriegen mich einfach immer).
"Woyzeck" - Sind wir tatsächlich für unsere Verbrechen verantwortlich? Oder sind wir nicht einfach alle Spielbälle des Schicksals? Darum geht es in Woyzeck, der Geschichte eines sanftmütigen Soldaten, in dessen Leben in zu kurzer Zeit zu viel passiert. Ein sehr kurzes Drama, das aber eine zeitlose Thematik ziemlich schnörkellos behandelt.
"Hiob" von Joseph Roth Nicht viel, nur: Ich habe es glaube ich nicht verstanden. Obwohl ich den Unterricht verstanden habe, kann ich nicht glauben, dass das alles ist was Joseph Roth mir in seiner eintönigen, langatmigen Sprache sagen will. Große Enttäuschung.

Habt ihr Deutsch-LK für das nächste Schuljahr gewählt oder zögert noch bei dieser Entscheidung? Was von diesem Post spricht für euch gegen Deutsch im LK, was dafür? Wie steht ihr Schullektüren gegenüber? Oder hattet ihr schon eure eigenen Erfahrungen mit dem LK? Wie sahen diese aus? Würdet ihr die Wahl weiterempfehlen? xxx, Ana
Kommentare on "|Scheinwerfer auf...| Deutsch im LK - Themen, Lektüren, Aufwand, Kompetenzen"
  1. Hallo,
    mal davon abgesehen, das bei mir damals der Unterricht zu 40 Prozent ausgefallen ist, war das irgendwie ein bisschen anders strukturiert. Wir haben auch viel mehr gelesen... so insgesamt und davon war alles totaler Mist. Schullektüre war nie meins. Das war damals mehr ein Schluderfach und viel geschrieben haben wir eigentlich auch nicht - also allgemein Texte. Ich habe das jedenfalls nicht besonders gemocht. Aber Mathe, das wäre gaaaar nicht gegangen. Ist auch schon einige Jahre her, vermutlich hat sich der Unterricht verändert. Soll ja auch Schulen geben an denen populäre Bücher gelesen werden. ;-) Sowas gab es bei uns nicht.
    Aber schön zusammen gestellt! Das ist sicher eine Hilfe für Unentschlossene.

    LG

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    1. Ihr habt mehr als 3 Lektüren gelesen im Schuljahr? Also früher wurde auch Herders Werk komplett durchgenommen - wir haben Auszge gelesen. Eventuell zählt das dann ... auch?
      Also wir müssen nicht entweder Mathe oder Deutsch im LK haben - Bio und Englisch geht auch prima zum Beispiel. :D Ja der Unterrichtsstoff ändert sich doch ziemlich häufig...
      Dankeschön, das will ich hoffen :)

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    2. Echt?! Sowas geht? Also bei mir war das damals so, das man aussuchen konnte 1 Leistungskurs entweder Mathe oder Deutsch und einen 2. Leistungskurs... irgndwas anderes (Bio, Eng...). Und Auszüge habe ich da mitgezählt. ;-)

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  2. Hey =)
    Oh man, man merkt dass es echt Unterschiede gibt im Sächsischen Abi oder anderen miteinander. Es lebe das Zentralabitur. Aber selbst das.... ich hab mein Abi vor mittlerweile 3 Jahren gemacht, GOTT bin ich alt :( , und da hat sich schon so viel geändert???
    Bei uns in Sachsen ist es so... wir haben die Wahl zu 2 LK, außer man ist an einer Spezialschule, dann sind auch 3 mal drinne :D und das eine davon MUSS Deutsch oder Mathe sein. In meine ersten Runde 11 habe ich Mathe englisch gemacht, danach wurde mir Mathe verboten (lustige Story) und ich musste Deutsch Englisch machen. Trotzdessen dass ich eine Leseratte bin eine Qual für mich... denn ich bin eher sehr Sprechbegeistert, als Schreiben.... :D Man glaubt es kaum, aber beim Analysieren und so... der Dichter wollte gar nicht so viel sagen, Interpretiert doch nicht so viel rein. Vll kam dann auch noch mein Bock dazu, kein einziges Schulbuch in der Schule zu lesen, selbst wenn es Klassiker sind, weil ich es Hasse das man dazu gezwungen wird. Internet, mein bester Freund und Helfer <3 :D Aber ich habe beschlossen, nach dem Abi alle Klassiker mal abzuklappern :D
    Interessanterweie habe ich gerade nachgeschaut im Lehrplan ob sich der so viel Unterschiedet zu dem was ich gemacht habe und ich meine gar nicht... :D Ihr lest Kabale und Liebe erst in der 11/12?! O.O das haben wir in der Unterstufe gemacht... und auch die Themen sind komplett anders... gehörst du zum Zentralabitur? Wir haben die Themen Literatur 1945, Reden schreiben und halten (ganz groß bei uns), Literarische Konzepte um 1800 (Aufklärung, Strum und Drang, Weimarer Klassik, Romantik) und um 1900 . Theaterkonzepte (Gott war das schrecklich. Vergleich Antigone (Sophokles) Antikes Theater und Modern(Anouilh))......
    Und Bücher mussten wir auch ganz andere lesen... als Modernes Bsp hatten wir Juli Zeh "Corpus Delicti"... das war das einzige Buch, was ich je gelesen habe :DD Und es war sogar nicht schlecht =)
    Hmm lustig, aber sonst bin ich ganz deiner Meinung was die Wahl angeht mit Deutsch... man muss dazu affin sein. Obwohl es viele bei uns auch gemacht haben, weil es im Vergleich zu Mathe einfach das kleinere Übel war :)
    LG Cörnchen

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    1. Hmm ich kenn mich NRW übergreifend nicht so aus, aber anscheinend.
      Das kenn ich z.B. nicht, ich quatsche UND rede gerne :D und doch! - der Dichter hat so viel zu sagen!!! :D Och man Conni! Dabei ist es eine Chance - jetzt liest du sie im Endeffekt eh und die Zeit in der Deutschstunde war verschwendet :D

      Jap, ich gehöre zum Zentralabi, deshalb wundere ich mich grade. "Kabale und Liebe" ist ja auch abiturrelevant.
      Wenn man zwischen Mathe und Deutsch wählen muss, dann gibt es wahrscheinlich noch mehr Leute als bei uns, die es nur nehmen, weil sie im Rest halt schlechter sind, hmmm - ist meiner Meinung nah total dumm, denn die die dann wirklich Deutsch mögen, sind unterfordert und die denen Englisch und Kunst besser gestanden hätte, quälen sich durch die Oberstufe...

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    2. Mit y, aber passt :D ich weiß ja wen du meinst :D
      Ja klar ist es iwie verschwendet, aber ich war in der Schule immer mit anderen sachen beschäftigt :D Kabale und Liebe haben wir in der 9. gelesen, aber am Ende kommt im Abi ja eh alles dran, oder kann passieren!
      Naja bei den LK hast du die Wahl, ob deutsch oder mathe. das andere machst du dann automatisch als GK, aber mit 4 stunden, statt 2. ach das schulsystem hier in deutschland ist schon des öfteren voll fürn ar++++ =)
      LG C

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  3. Sehr interessant dieser Post!
    Also zu erst einmam ich kann es nicht oft genug sagen: WIE GERNE HÄTTE ICH LKS *shittygermansystem* und dann auch noch Deutsch und Englisch, wahrscheinlich wären die beiden Fächer auch meine Wahl gewesen. Fuckthat. Ich sags dir, ich könnte fast heulen, wenn ich andere Leute über ihre tollen LKs reden höre *tieeeeferseufzer*
    Und was mich verwundert: ihr lest nur 2 Lektüren? Hoffentlich im Halbjahr 2! Das sollten dann im ganzen Jahr mindestens 4 sein, bei uns waren es glaub ich sogar 5 ^.^ Und Kabale und Liebe haben wir letztes Jahr gelesen, fand ich auch gut, das deutsch Äquivalent zu Romeo und Julia, ist wirklich wahr!
    Außerdem frage ich mich, ob ihr noch Vormärz durchgenommen habt, wenn ihr doch Woyzeck gelesen habt?? Sonst fehlt da doch der Sinn =D Ich mag Büchner und die Vormärz Menschen bzw. Junges Deutschland sehr sehr gerne, mir gefällt vor allem das politische Interesse und diese frische Aufgewecktheit, sowohl in der Lyrik als auch Epik :)
    Uuuuund nächste Frage: Müsst ihr ausschließlich Analysen schreiben, oder gibt es eine Auswahl für Kommentar/Erörterung/Essay/Informativer Text etc? Es fällt ja zum Beispiel vielen leichter eine Erörterung zu schreiben, als Analyse - ich mag beides aber gern ;)

    Du hast übrigens völlig recht, dass man sich in Deutsch oooooft im Mittelfeld bewegt - deshalb war ich so froh über meine 2 in der jetzigenn Klausur :D
    Ich verstehe die Leute auch nicht, die nie die Lektüren lesen. Also ich hatte bis jetzt noch keine Zeit unsere neueste Lektüre "Bahnwärter Thiel" zu lesen (Chorlager und Barcelona-Fahrt, da ging das mehr schlecht als recht^.^), allerdings werde ich das dieses Wochenende nachlesen, weil jede Lektüre relevant für das Abi sein kann - total sinnfrei, wenn man die nicht liest.

    Auf jeden Fall cooler Post, spannendes Thema! Bin gespannt, was die Antworten auf meine zugegeben viele Fragen sind ;)
    ♥ Ley

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    1. Ley is baaack! Och Ley, euer Schulsystem in Bayern wird doch von allen in den Himmel gelobt - anscheinend macht es irgendwas besser als wir mit unseren LKs. Ja stimmt, wir haben 3 Lektüren im ganzen Jahr gelesen - ich war ziemlich enttäuscht, dachte im LK liest man ein Buch nach dem anderen. In Englisch waren es sogar nur 2! (Setze meine Hoffnungen auf Shakespeare nächstes Jahr).
      In den Klausuren sind es ausschließlich Analysen (guck da habt ihr eine viel größere Lernvielfalt!). Veilleicht machen wir mal eine Schreibübung oder haben eine aufwendigere Hausaufgabe, aber Essays und Kommentare schreibe ich sonst nur in Päda, Philo und Englisch. Sachtexte in Geschichte. :D

      So hier hast du die Antworten. Wenn ich was überlesen habe, kannst du mir ja privat schreiben :-*

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    2. Und wieee!
      WIRD VON ALLEN IN DEN HIMMEL GELOBT Ha. Haha. Hahaha. Also in Bayern traut sich das kein Schwein, das kann ich dir versichern! Es ist leider wahr, dass wir zu sehr sehr viel Leistung getrimmt werden und der Lehrplan viel von uns abverlangt - das ist jedenfalls meine Meinung dazu. Oke, also bei uns hat Deutsch wohl ziemlich Vorrang, in Englisch haben wir nur eins gelesen (About a Boy und das ist echt toll *.*)
      Naja, Lernvielfalt ist gut, uns wird meistens gesagt, wir sollen die Analysen nehmen, weil es bei Essay, Kommentar etc ein sehr viel höheres Risiko gibt, zu unterpunkten (und das stimmt sogar, die meisten, die letztes mal Kommentar genommen haben, haben auch oft unterpunktet D:)
      Siehste, da ist das mit dem Lehrplan xD Wir haben nicht mal, Pädagogik oder Philosophie, wobei ich zum Beispiel Pädagogik total wichtig fände....und nur ein kleines drittel der Schüler hat Ethik, was etwa Philo entspricht denk ich mal. Die anderen zwei Drittel haben entweder katholische Religion oder evangelische Religion - hochgelobt sei das christliche bayrische Schulsystem -.-
      Mich würde aber echt interessieren, von dem du das Lob über Bayern gehört hast! - hier kriegt man davon null mit, wir beschweren uns ehere alle, dass Schüler viel zu viel Leistungsdruck und Stress erfahren und viel zu sehr auf gute Noten getrimmt werden.
      Auf jeden Fall echt interessant, wie sich das alles unterscheidet =D (ob das gut ist, ist eine andere Frage ne ;)

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