[SHORTIE] "Detergent" von Reid Mockery - Eine Parodie zu "Die Bestimmung"/"Divergent"


From Amazon's best-selling parody author, Reid Mockery, comes Detergent. Beverly Cryer (Vurl) has to choose a dystopian faction to live with for the rest of her life. If she doesn't make it through initiation, she'll be factionless and declared a Detergent. But, Vurl is determined not to spend the rest of her life doing everyone else's laundry. She is an independent young woman with skills she doesn't even know about and with the help of handsome number Two she'll not only make it through initiation, she'll save the city from disaster.
Okay, that's the serious book pitch. This is a book that makes fun of Divergent. It's a parody, so it follows the same basic story but is more outrageous, silly, stupid and all the other things that make a great parody great. Mockery has a proven track record delivering laughs and this one doesn't disappoint. If you loved Divergent, try Detergent!


I wish I were prettier and that my boobs were bigger. There, I said it. I know that people from my faction are supposed to be focused on others, but this really bothers me. I just turned sixteen and I still look like I'm fourteen. I'm supposed to go to the testing facility today and take that stupid test all the sixteen-year-old kids take to determine what faction they are going to spend the rest of their lives. I'd be lying if I didn't say I'm nervous about it.

 "Detergent" von Reid Mockery ist bisher erst meine zweite Parodie - nach "Die Trantüten von Panem" - und genoss schon von Beginn an nicht besonders hohe Erwartungen. Nach einem langen Tag einfach nur Lust auf ein leichtes, witziges Buch? Ich war auf alles vorbereitet: Flachwitze? Kein Problem. Herumgetrampel auf der Tiefgründigkeit des Originalromans? Ich halte es aus. Einzige Vorraussetzung war eine Prise Unterhaltung, doch schnell wurde klar, dass die Latte für "Detergent" damit schon viel zu hoch gesetzt war. Nach viel Überlegung bin ich darauf gekommen, dass es nur einen guten Aspekt bei der Parodie gab. Mit 125 Seiten ist das Grauen relativ schnell hinter sich gebracht.

Natürlich kann eine Parodie nie im Leben so kritisch wie ein Roman betrachtet werden. Schließlich trampelt der Autor ja nur auf einem Bestsellerroman rum und nimmt keine Rücksicht auf die Fanherzen, die vorallem Veronica Roth mit "Die Bestimmung" für sich gewinnen konnte. Deshalb sind für mich Parodien Geschichten, die man nur in ganz bestimmten seltenen Momenten lesen kann und ein paar Opfer machen muss: Das Niveau des eigenen Humors ein wenig runterschrauben und allgemein einfach mal nicht alles ernst nehmen, dann kann bekanntlich nichts schief gehen, oder? Ehm, nein, leider ist das bei "Detergent" nicht so, denn diese Parodie ist schlichtweg überhaupt nicht witzig. Vielleicht musste ich ein oder zwei Mal über eine Plotverdrehung schmunzeln, aber ansonsten fühlte sich die Lesezeit wie Zeitverschwendung an. Sogar ich, die über jeden dummen Flachwitz lachen kann und sogar schmunzelt, wenn ein Witz allein gut gemeint ist, habe an der Parodie von Reid Mockery keinen Gefallen gefunden.

 Auch wenn Humor ziemlich subjektiv ist, glaube ich kaum, dass viele Leser von "Divergent" an "Detergent" gefallen finden werden. Neben ein paar Wort- und Plotverdrehungen, beschäftigt sich die Parodie dann zu sehr mit der Körbchengröße von Vurl und schöpft kaum das Potential des Bestsellers aus. Von mir die Empfehlung komplett die Finger davon zu lassen, außer ihr könnt euch eurer Neugier nicht entziehen und entscheidet euch dann doch dafür 125 Seiten durch die Hölle der Literaturwelt zu wandern.

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