Ein kleiner [TIPP] für alle "Allegiant"-Leser, die einfach keine Ruhe finden oder: Veronica Roths Versuch ihren größten Fehler irgendwie zu erklären

Hey Bookies,
die Überschrift sagt jedem etwas, oder? "Allegiant", der dritte Teil von Veronica Roths "Divergent"-Trilogie ist vor wenigen Monaten in der Originalsprache veröffentlicht worden und seitdem wird das Internet überschwemmt von Fanposts auf jeglichen Seiten, die sich aufregen, traurig sind und irgendwie total zwiegespalten und verwirrt auf den Abschluss der beliebten Trilogie reagieren. Wenn ihr meine Rezensionen zu Teil 1 und Teil 2 gelesen habt, dann wisst ihr, dass ich auch hin und weg war/bin von der Geschichte und mich Hals über Kopf in den Schreibstil und die Charaktere verliebt habe. Naja, bis dann "Allegiant" mit mehr Überraschungen und Wendungen als mir lieb war daher kam und ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich "Allegiant" genial oder katastrophal fand (deshalb fehlt auch die endgültige Bewertung in meiner Rezension). Großer Respekt an die Autorin, sowas hat bis jetzt noch kein Roman hingekriegt!

AB JETZT BITTE NUR WEITERLESEN WENN DU "ALLEGIANT" BEREITS GELESEN HAST! SPOILERALARM!
Lange Rede, kurzer Sinn: Jeden Leser von "Allegiant" hat es in irgendeiner Weise emotional berührt, geschockt und wie ich zum Beispiel total verwirrt und orientierungslos in der Geschichte verloren.

gefunden auf WeHeartIt.com
 Es ist meiner Meinung nach total normal, wenn einige sympathische Charaktere sterben, da man dadurch natürlich emotional viel mehr mitgerissen ist, als wenn Charaktere ihr Leben geben und sich opfern, die einen gar nicht interessieren. Aber DAS?! Nachdem ich mir also den Kopf darüber zerbrochen habe, habe ich tatsächlich auf Veronica Roths Blog eine Erklärung für ihr Tun und Schreiben gefunden, indem sie es wirklich detailliert erläutert und nochmal Schritt für Schritt die ganze Trilogie durchgeht. 

MIT KLICK AUFS BILD GELANGST DU ZUM POST
 
Bis zu einem bestimmten Punkt konnte ich alles nachvollziehen und kann auch verstehen, was sie sich dabei gedacht hat und mein Gott!, es sind ihre Bücher und sie darf damit machen was auch immer sie möchte. Aber denke ich manchmal immer noch ein bisschen:
Zum Glück bin ich darüber aber ziemlich schnell hinweg, spätestens beim nächsten Roman, der nächsten Klausur oder des nächsten Spieles. Bereuen tue ich es nicht, die Trilogie zu lesen, auch wenn ich jetzt nicht mehr auf Nachfrage sofort "Die Bestimmung" empfehlen werde. 

Wie seht ihr das? Wie wirkt auf euch Roths Erklärung? Hat euch "Allegiant" gefallen und wie denkt ihr über das Ende? Glaubt ihr es ist okay und sogar gut, wenn ein Autor so bedeutende Charaktere "tötet"?
Kommentare on "Ein kleiner [TIPP] für alle "Allegiant"-Leser, die einfach keine Ruhe finden oder: Veronica Roths Versuch ihren größten Fehler irgendwie zu erklären"
  1. Ich habe nach Teil 1 ja aufgehört mit der Trilogie, weil sie mir da schon nicht gefallen hat.

    Aber ich finde es manchmal "okay", wenn der Autor/die Autorin jemanden sterben lässt. Wenn es einfach passt. Na klar bin ich dann traurig und wütend, aber so ist ja nun mal auch das Leben.

    Jetzt werden mich einige hassen, aber ich glaube auch, dass Harry Potter am Ende hätte sterben müssen.

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    1. Was? Mhm, wie kann denn jemandem "Die Bestimmung" nicht gefallen? :p
      Ja, klar, bei Panem fand ich Prims Tod auch total passend - hart aber passend. Bei dem hier weiß ichs nicht so recht...

      Ich habe HP nicht gelesen. Aber nach den Filmen zu urteilen, finde ich es ganz gut, dass er überlebt :-)

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  2. Ich habe Teil 3 noch nicht gelesen, da mein Englisch nicht so gut ist. Ich habe auch bei dem Interview leider nicht so richtig verstanden, warum Veronica Roth hier einen der bedeutenden Charaktere getötet hat, aber, ch sage mir: Warum nicht? Wenn es zur Geschichte passt, dann darf, in meinen Augen, grundsätzlich auch die Hauptperson am Ende sterben. Ich gehe da ganz offen ran.
    Ich bin gespannt, wie mir der 3. Teil der Bestimmung gefallen wird.
    LG
    Yvonne

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    1. Mit dieser Einstellung wird es dir bestimmt besser gefallen als mir.
      Ich finde aber dass es nicht zur Geschichte passt und in meinen Augen ein wenig "gezwungen" wirkt. Als wenn die Autorin damit herausstechen wollte.

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  3. Hmm okay, irgendwie macht mir das Angst die Serie überhaupt anzufangen. :/ Ich darf die Spoiler ja nicht lesen. Ach manno. :D Ist es wirklich soooo schlimm?

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    1. Ach, jetzt so ca. 1 Monat später, ist es überhaupt nicht schlimm. Schließlich ist es im Endeffekt nur ein Buch. Und die ersten beiden Teile sind wirklich klasse. Dafür kann man dann auch so ein Ende in Kauf nehmen

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  4. ehrlich gesagt fand ich gearde den teil und das ende mit tobias am besten, denn es hatte irgendwie bedeutung, aber das ganze davor war igendwie n wenig langweilig und mir haben die fraktionen gefehlt. ich fands natürlich schlimm, aber nicht schlimm von im sinne ich hasse jetzt veronica roth. ich finde das war ne super leistung, weil man kennt es auch nicht wirklich und ihre argumente waren noochmal stichhaltiger als ich mir das überlegt hatte. das mit dem "I'm not done yet" und so ^^

    ich finde die Tabelle grandios witzig! xD

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    1. Stimmt, der Rest war richtig langweilig und hat mich mega an eine Biostunde erinnert!
      Aber auch wenn das Ende mehr so der Dystopiestyle mit Drama blabla war, hasse ich dieses Ende einfach! Ja, die Tabelle ist wirklich perfekt dafür. Die Instagram und WeHeartIt Fandoms sind da wirklich um Längen krasser drauf als wir lieben Blogger.

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  5. Ehrlich gesagt war ich gar nicht so geschockt. Und ich habe wirklich nichts dagegen, weil ... es irgendwie ein Ende für Tris ist. xD
    Obwohl Veronica Roth wirklich eine Schwäche dafür hat, Charaktere sterben zu lassen. ;D
    Jedenfalls gehört schon Mut dazu und kaum ein Autor bringt es übers Herz, die Prota sterben zu lessen. Jede(r) Protagonist(in) ist irgendwann oder auch dauernd in Lebensgefahr, aber kaum eine(r) stirbt auch. Von daher finde ich das schon beeindruckend.
    Und es war endlich mal Action nach der - wie du so schön sagst - Biostunde da. Noch ne wissenschaftliche Erklärung und ich wäre eingeschlafen.

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Nein? Also ich war wirklich - und bin immer noch - total entsetzt, obwohl mir der Ausgang schon vorher gezwitschert wurde :D
      Ja klar, es ist schon etwas besonderes und ich frage mich auch manchmal, wie es sein kann, dass die Protas ständig in Lebensgefahr schweben, aber immer überleben. Aber ich mochte Four und Tris SEHR gerne und finde es immernoch nicht richtig. Vielleicht auch da für mich Protagonisten meistens "Die Überlebenden" sind, wenn du verstehst was ich meine :)

      Dennoch, klar, das Ende war das Highlight - überhaupt mal Emotionen :)

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