[BLOGPARADE] Zum literarischen Jahresabschluss 2013

Mit dem 24.Dezember rücken wir langsam aber sicher schon zum Ende des Jahres 2013 und somit wird es Zeit für einen literarischen Jahresabschluss und der kleinen traditionellen Blogparade von BuchSaiten. Es sind wenige und sehr übliche Fragen zu den Leseabenteuer, in die ich mich 2013 begeben habe und schaffen nur einen ganz winzigen Teil von dem auszufüllen, was ich euch noch über die Bücher und auch Bloggererlebnisse schreiben möchte. Aber fürs erste reicht die Blogparade plus einem fetten Weihnachtsgruß!
 

Normalerweise bin ich nicht der Typ von Lesern, die Bücher unterschätzen. Ich gehöre zu der Sorte, die meist euphorisch auf alles reagieren, was ansatzweise gut werden könnte. Dennoch hat sich ein Buch 2013 auf meinen Nachttisch geschlichen, welches mir einfach so viele sowohl schöne als auch traurige Emotionen entlocken konnte und dabei einfach so harmlos aussieht. "Flamingos im Schnee" von Wendy Wunder ist tatsächlich ein wunderbar süßes und fabelhaftes Buch, von dem ich jede Seite genossen habe und immer wieder lesen könnte. Vielleicht liegt die Unterschätzung daran, dass es ja "wieder mal" ein Krebsbuch ist und das nicht so ganz mein Lieblingsthema in Romanen ist. Umsomehr bin ich mittlerweile froh, dass ich dann doch zufälligerweise in das Leben von Campbell eingetaucht bin. Nicht ganz so überrascht, aber dennoch überzeugter als ich dachte, war ich von "Frostblüte" von Zoe Marriott. Das hat der Roman auf jedenfall seinem Hauch von historischer Atmosphäre zu verdanken, denn das gibt eine ganz andere Note und hat mich wirklich fasziniert (Rezension folgt!).
 Wo soll ich hier anfangen?, ist mein erster Gedanke. Denn das Jahr 2013 hat mehr Enttäuschungen mit sich gebracht, als ich mir eingestehen möchte. Ganz weit vorne streiten sich "The Elite" von Kiera Cass und "Requiem" von Lauren Oliver um den ersten Platz. "The Elite" hat in meinen Augen kaum richtiges Niveau aufzuweisen, erinnert mich sehr stark an eine Soap, die ich sofort wegschalten würde und besteht mehr als Blabla als wirklichen Inhalt. Protagonistin America ist das Gegenteil einer guten Hauptfigur und schafft es sogar mir meine verständnissvollen Nerven zu rauben, da sie es schafft einen gesamten Roman über nur über die Entscheidung zwischen Aspen und Maxon nachzudenken. Requiem war da weniger schlimm, behält die Ernsthaftigkeit der ganzen "Amor"-Trilogie bei, ist aber im Endeffekt langweilig, was wirklich enttäuschend ist, da ich mir den Trilogieabschluss anders (vielleicht sogar fast episch) vorgestellt hätte.

 Glücklicherweise sind mir dieses Jahr auch schöne Bücher über den Weg gelaufen, deren Autoren ich seitdem ganz genau ins Visier genommen habe. Platz 1 bekommt da Simone Elkeles von der ich ganze 4 Bücher ("Nur ein kleiner Sommerflirt", "Zwischen uns die halbe Welt", "Kann das auch für immer sein?", "Du oder das ganze Leben") gelesen habe und nach einem kurzen Twitterchat kurz davor war ihren Publisher anzurufen und darum zu betteln noch mehr über Amy und Avi zu schreiben (über diese Reihe werdet ihr in einem Jahresrückblick auf jeden Fall noch etwas hören). Platz 2 bekommt Oscar Wilde, auf den ich nur aufmerksam wurde, da ich beim Zitatestöbern auf Goodreads alle seine einfach nur fantastisch und wahr fand. Mittlerweile habe ich schon ein paar Kurzgeschcihten von ihm gelesen und kann sie nur weiterempfehlen. Sie sind wirklich das beste Heilmittel für schlechte Laune nach einem schrecklichen Tag.
Auf den dritten Plätzen dann die ganzen Summerreads-Autoren: Wendy Wunder, Morgan Madson und Piper Shelly. Nächsten Sommer bitte wieder mit euch! 

Dieses Mal mit keiner Begründung. Schaut sie euch doch einfach an und versteht. ;-)

 100% hat sich "Heavenly Fire" von Cassandra Clare seinen Platz 2014 gesichert, denn "The Mortal Instruments" ist überhaupt die erste Trilogie, die ich je gelesen habe und mich sofort in sie verliebt habe (oder auch in einen supergutaussehenden Protagonisten :D). Auf jeden Fall muss diese Reihe endlich mal abgeschlossen werden und ich hoffe wirklich, dass Cassandra Clare nichts von der "Ich versage im letzten Teil"-Krankheit abbekommen hat. Aber eigentlich bin ich da ganz zuversichtlich, da sie mich in keinem ihrer acht Bücher enttäuscht hat. Ansonsten ist mir 2014 buchtechnisch komplett ein Rätsel. Es gibt sonst keine Reihen mehr zu beenden und auf viel Planung habe ich momentan gar keine Lust, da ich den Lesedruck einfach durch Spontanität ergänze und das lese, worauf ich in dem Augenblick Lust habe. Momentan ist es übrigens die "Arkadien"-Trilogie von Kai Meyer, die mich mit ihrer eigenartigen Fantasy und vorallem Kulisse schon fest in den Bann gezogen hat.
So das wars dann mit Teil 1 meiner Posts für das Jahresende. Es folgen auf jeden Fall noch ein Rückblick und eine Preview für 2014 mit allem was ich mir spontan vornehmen werde.
Wie seht ihr das? Kennt ihr eines der oben genannten Bücher oder einen meiner Autorenneuentdeckungen? Welche Bücher haben euch überzeugt und positiv überrascht? Und was wollt ihr unbedingt nächstes Jahr lesen?  Ich wünsche euch wundervolle Feiertage mit eurer Familie und Freunden! ♥ Eure Ana
Kommentare on "[BLOGPARADE] Zum literarischen Jahresabschluss 2013"
  1. Magst du die City of-Reihe sehr? Mich konnte der dritte Teil gar nicht mehr mitreissen und hab auch öfters gehört, dass der vierte auch nicht sehr gut sein soll /: Ich schliesse also mit Jace und Clary ab. Fang aber jetzt mit Clockwork an ;)

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    1. Ich habe sie vor 3 Jahren gelesen, als es noch unbekannter war und ich in Young Adult noch nicht viel Erfahrung hatte. Damals fand ich es perfekt und ich hänge sehr an den Büchern. Sind auf jeden Fall super Bücher, aber jetzt nach dem Film wird es wohl oder übel so enden wie Twilight :( Clockwork ist auch gut. Auch etwas ernster und tragischer als TMI :-) Wird dir bestimmt gefallen ;-)

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  2. Oscar Wilde haben wir im letzten Semester an der Uni durch genommen. Es ging allerdings um seine Stücke "The Importance of Being Ernest" (was ebenfalls super lustig ist) und "Salomé".
    Seine Kurzgeschichten muss ich noch lesen. Um ehrlich zu sein, wusste ich bisher gar nicht, dass er nicht nur Stücke geschrieben hat. Eine Wissenslücke, die ich im nächsten Jahr auf jeden Fall schließen werde.

    LG, Katarina :)

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