[REZENSION] Isola



 Autor: Isabel Abedi
Verlag: Arena
Seiten: 328
Erscheinung: Juni 2007
Preis: Taschenbuch: 7,99€
          Gebunden: 14,95€
Empfohlen ab: 14 Jahren

INHALT:
Auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro lässt sie zwölf Jugendliche aufeinander treffen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Abedis paradiesisch anmutende Naturbilder stehen in scharfem Kontrast zu den Gefühlswelten ihrer Charaktere, die in der klaustrophobischen Enge des Schauplatzes in ihrer extremsten Form reagieren. Ein Meisterwerk des psychologischen Spannungsromans und ein Leseerlebnis, dem sich niemand entziehen kann. Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.

DER ERSTE SATZ:
 Er war wie jedes Jahr um diese Zeit der einzige Mensch im Garten des Evangelischen Klinikums Berlin.

MEINUNG:
Isola wird erzählt von der fast 18-jährigen Joy, welche an einem ganz außergewöhnlichen Filmprojekt teilnimmt; mit dem Namen Isola. Auf die Beine gestellt wird dieses Projekt von dem berühmten Regisseur Tempelhoff in Brasilien.

In dem Projekt 'Isola' werden mehrere Jugendliche auf eine Insel geladen und müssen dort zwei Wochen miteinander leben. Dabei werden sie jedoch rund um die Uhr von Kameras bewacht.
Außerdem darf jeder Kandidat drei persönliche Dinge mitnehmen.

Auf der Insel lernt Joy, die sich dort Vera nennt, die verschiedenen Kanditaten kennen, wie die etwas mollige Elfe, die zickige Darling und zuletzt den geheimnissvollen Solo, der ihr sofort gefällt.

Joy ist nicht gerade eine Protagonistin mit Temperament. Eher im Gegenteil: Sie sagt nichts, hält sich aus allem heraus und aus ihren Gedanken kann man auch nicht so viel schließen, da sie nie ganz komplett sind und sie sich ständig nur fragt, warum sie auf die Insel gekommen ist.

Zum Glück sind die anderen Charaktere in Isola etwas interessanter wie z.B. der geheimnissvolle Solo. Doch auch er ist sehr oberflächlich beschrieben und irgendwie schafft die Autorin es nicht die Foguren so zu beschrieben, dass man sie ins Herz schließen kann.

Der Plot ist im Vergelich zu den Figuren viel interessanter. Besonders das Finale hat noch mal so viele Wendungen, dass man nicht mehr weiß, wem Vera/Joy vertrauen kann. Erst wenn man das Buch gelesen hat, versteht man was eigentlich wirklich vorgefahren ist.

Fazit: Isola ist ein spannendes Buch, welches man gut Urlaub lesen kann, aber überzeugt überhaupt nicht mit der Protagonistin und verdient meiner Meinung nur 3\5 Sternen.

Kommentare on "[REZENSION] Isola"
  1. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich gerade auch ein Buch von ihr in meinem Regel stehen haben, ich habe auch rein gelesen nur hatte ich irgendwie keine lust mehr es überhaupt zu lesen. Ich weiß ja nicht mal an was das lag. Vielleicht ihr Streibstil? Oder ist mir das ein wenig zu langweilig? Ich habe keine Ahnung.

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    1. Das ist einfach keine Autorin für mich - ich finde ihren Schreibstil sehr oberflächlich. Komisch, denn Lola habe ich geliebt!

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